Kandel-Tour – unterwegs im Schwarzwald auf dem Josef-Seger-Weg bei Wind und Wetter, 06. Oktober 2021

Kandel-Tour, 06.10.2021

Gut gestärkt nach einem reichhaltigen Hotel-Frühstück fuhren wir mit dem Auto von Simonswald in Richtung Glottertal. Die eigentlich näher liegende Strasse von Waldkirch aus zum Kandel hoch ist bis auf Weiteres gesperrt, da die Fahrbahn erneuert wird. Oben auf 1241 m angekommen war es frisch und windig, die Wolken hingen tief, aber wir waren aufgrund der Wettervorhersagen zuversichtlich, dass es noch bessser würde. So kam es auch, jedenfalls teilweise. Nur wenige Autos standen auf dem riesigen kostenlosen Parkplatz nahe der neuen Bergwelt, die im Sommer 2021 eröffnet wurde. Wir entschieden uns für den gut 7 km langen Rundweg Kandel-Tour (Josef-Seger-Weg), der auch wirklich gut ausgeschildert war. Wir liefen diesen gegen den Uhrzeigersinn, was sicherlich eine gute Entscheidung war. Der Weg war teilweise sehr felsig, es war aber zu bewältigen und machte irgendwie auch Spass. Oft war der Weg sehr schmal, dass man nur hintereinander gehen konnte. Zwei kleine, aber lohnende Abstecher haben wir eingebaut, wodurch wir am Ende über 8 km wanderten. Zum einen an den Kandelfelsen sind wir 600 m nach links zurück gegangen zum Hesselefelsen. Und ebenso die 150 m zur Thomas Hütte schon fast gegen Ende der Runde lohnten sich besonders! Man hat einen fantastischen Blick Richtung Feldberg, Kaiserstuhl, Freiburg, einfach toll!

Der Fensterliwirt hatte geschlossen, trotzdem mussten wir uns dort unter einem Baum ein wenig die Zeit vertreiben, weil ein dicker Graupelschauer ein weitergehen entlang der Wiesen auf dem letzten Stück der Tour unmöglich machte. Eigentlich war es keine Viertelstunde mehr bis zum Ziel, aber wir warteten den Schauer lieber ab. Als wir dann wieder am Parkplatz ankamen, entschlossen wir uns, noch ein wärmendes Süppchen in der Bergwelt zu geniessen, eine gute Idee! So waren wir gut 3 Stunden mit Wandern, Fotografieren, Warten und vielem Staunen über die unglaublich schönen Fernsichten unterwegs. An diesem Mittwoch morgen sind uns kaum Menschen begegnet. Die Beschilderung fanden wir gut, wenn auch die gelbe und die orange Raute manchmal ein genaueres Hinschauen nötig machten. Besser waren da die Pfeilschilder, auf denen Kandel-Tour stand. Da der Weg oft sehr schmal ist, gibt es kaum Bänke am Wegesrand. Bei der Thomas Hütte kann man schön sitzen, da waren die Plätze auch vergeben. Mir hat diese Tour sehr gut gefallen (trotz der manchmal steil abfallenden Hänge). Vor Tourstart einfach mal die Öffnungszeiten und Wetterverhältnisse prüfen.

Nochmal ans Weltende am Samstag, 03. Juli 2021 – wir wandern wieder

Wir waren vor fast genau einem Jahr schon einmal dort: auf dem Naturpfad Weltende im Westerwald. Dieses Mal starteten wir zu fünft vom Parkplatz an der Hauptstraße Richtung Alhausen. Wir liefen ein Stück Strasse bis Alhausen und bogen dort links ab auf den Wanderweg, den wir dieses mal im Uhrzeigersinn abgingen. So kamen wir schon zu Beginn an den Klettersteig. Es war kaum jemand mit auf der Route, so konnten wir in aller Ruhe wandern. An einer Stelle lag ein Baum quer, an den Spuren sah man aber, dass dieser nicht neu umgefallen war. Leider waren an dem schönen Picknickplatz oberhalb des Weltendes die Bänke alle belegt und so rasteten wir unten am Wasser, wo die Überquerungssteine in der Nister liegen. Bis dahin waren wir noch nicht viele Kilometer gelaufen, es war aber der anstrengendste Teil der Tour. Es gab einige störende Bremsen und auch Zecken, aber natürlich auch wunderschöne Libellen und Pflanzen, die wir gerne fotografierten. Wir machten auch noch einen Abstecher über den kleinen Ort Flögert zur Hängebrücke. War ganz nett, im letzten Jahr hatten wir das nicht gemacht. 8 Km waren es insgesamt und ich habe es so genossen, mit der Familie zu wandern und zu reden, ganz ohne Hektik und bei herrlichem Wetter.

Naturpfad Weltende, 03.07.2021

Residenz Würzburg, 24. Mai 2021

Wir hatten dank sinkender 7-Tage Inzidenz doch noch eine Tour nach Würzburg fahren können. Dort erkundeten wir die Residenz, nachdem dies im September 1961 auch schon meine Eltern getan hatten. Wir suchten einige der Stellen, von denen aus meine Eltern ihre Fotos gemacht hatten. Nicht immer passte es bzw. war dies noch möglich, aber beim Eingangsbereich zum Residenzschloss war das gar kein Problem. Das hat Spass gemacht!

We enjoyed going on a sightseeing tour in Wuerzburg, where we looked for the locations my parents photographed in 1961. It was fun to search the right directions and places. 60 years lying between the left and the right portal or the Residence.

Comparing pictures made in Sept. 1961 and May 2021. We enjoyed this special phototour walking in the „footprints“ of my parents.
Fast 60 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern – Sep. 1961 und Mai 2021 auf den Spuren meiner Eltern

Frühlingsgrüsse

So wie nun nach dem ersten warmen Wochenende am Muttertag und dem darauffolgenden Regen die Natur wunderbare Veränderungen zeigt, so bringen hoffentlich die sinkenden Fallzahlen in dieser Pandemie auch bald wohltuende Veränderungen mit sich. Ich war heute zu einem wichtigen Termin unterwegs und irgendwie klingen die Gespräche auf einmal oft so, dass wieder Hoffnung da ist. Hoffnung auf mehr Normalität, auf Aktivitäten und Gemeinsamkeit. Das wäre so schön! Ich muss weiterhin noch auf meinen Impftermin warten, aber um mich herum haben schon viele mindestens eine Impfung bekommen, was mich freut.

Ein kleines Fünkchen Hoffnung keimt auf, möge es bald wunderbar blühen! Bleibt gesund und zuversichtlich!

Every year springtime gives us the feeling, that life brightens up with every hour of sunshine and warmth, bringing back colors and hope for us. This year I feel it even more, this special modicum of hope that the pandemic is more and more under control and the curve is flattening rapidly here in Germany at the moment. Hope rises that better times are coming. Thinking of those who suffer and are in fear! Please be careful!

Frühlingssonne

Was macht sie, wenn nichts los ist?

What to do when there is nothing planned….

Danke für über 18000 mal anklicken! Thank you for reading!

In meiner Heimat stehen die Zeichen auf Sturm! Die 7-Tage Inzidenz hat hier neue Höchstwerte erreicht und ich bin unsagbar traurig, dass es nicht besser wird. Aber auch sehr dankbar, dass wir bisher gesund durch dieses Pandemiejahr gekommen sind. Und damit das so bleibt, halten wir weiterhin die Regeln ein und ich habe mich auf das Fotografieren von Blumen verlegt. Macht auch Spass. Die Mittelalter Events sind ja mal noch in weiter Ferne! Bleibt gesund, Eure Tilia

Still waiting for better days to come when we will be able to go to events, being vaccinated and safe to meet others. Unfortunately in our hometown we are far away from Normal. But! We are healthy, just a little frustrated that statistics are not getting better. As long as necessary we will stay to the rules and hopefully stay safe and sound. And I love to take pictures of the springtime and its flowers at the moment!

Wishing you all the best, yours Tilia

Pulsatilla in Nachbars Vorgarten/at my neighbours‘

Ausblicke – Hoffnung auf bessere Zeiten

2020
english below
obwohl es in diesem Jahr so gut wie keine Veranstaltungen gab, haben wir von unseren Wanderungen berichten und somit doch ein wenig diesen Blog am Leben erhalten können.
2020 für mich?
Ich bin dankbar, dass wir bisher von Corona, Quarantäne und allem was dazu gehört verschont blieben. Ich konnte trotzdem durch Masken nähen, oder durch Basteleien im Freundeskreis anbieten Spenden für mein Herzensprojekt sammeln. Ich habe vor kurzem für immer Abschied von meiner lieben Mutter nehmen müssen. Somit wird im neuen Jahr vieles anders für mich. Ich habe für mich innere Ruhe gefunden. Es hat sich bewahrheitet, dass Gesundheit das Allerwichtigste ist. Im Wandern, im Fotografieren und in der Natur habe ich Erholung gespürt. Ich hatte mir als Jahresziel gesetzt, 1000 km Fahrrad zu fahren. 1800 km sind es geworden! Fotos? Tausende… bis mir meine Kamera wie auch immer das passieren konnte, aus meiner Fahrradtasche fiel. Im neuen Jahr kann ich mit einer neuen weiterknipsen, wir müssen uns aber noch sehr aneinander gewöhnen.
Ich wünsche mir für 2021 : Vernunft, Respekt, Gesundheit, Rücksichtnahme und Gerechtigkeit
Bleibt gesund,
eure Mittelaltertilia
2020
only one event we were able to visit, being together with my husband on hiking and bicycle tours, being healthy without being quarantined, having time to offer help in sewing masks and somehow finding a lot of inner strength throughout this rough time.
Losing my beloved mother in December was so hard, knowing that she did not suffer gives me strength.
My wishes for 2021: Sanity, Justice, Respect, thoughtfulness and Health
Stay safe!
yours Mittelaltertilia

All the best and a happy New Year!

Romantika, Heimbach, 18.09.2020 – Eine romantische Rückkehr ins Marktleben

Die Organisatoren des Piratenabenteuers in Zülpich und so manch anderer Veranstaltung (Winterhoffs Entertainment) hatten für dieses Septemberwochenende zu einem neuen Konzept nach Heimbach in der Eifel eingeladen. Romantika-quer durch die Epochen, vom 18.-20. September 2020. Da das Wetter hervorragend sein sollte, fuhren wir schon am Donnerstag nach Aachen und genossen einen Urlaubstag mit Zoobesuch, Sightseeingtour und Bikepark am Dreiländereck. Es war kein Problem, dies alles zu Coronabedingungen zu gestalten und auch unser Hotel hatte ein gutes Hygienekonzept.

Freitag ging es dann weiter an den Urftstausee, wo Schatz und ich gemeinsam eine 44,6 km lange Radtour fuhren, die uns die Besonderheiten der Umgebung (geschichtlich und in der Natur) näher brachte. In Heimbach angekommen machten wir uns marktbereit, liefen die paar Meter vom Hotel zum Gelände und waren direkt begeistert von der tollen Location. Am Fusse der Burg Hengebach war an der Rur ein kleines, gemütliches Zeltdorf entstanden, mit einbezogen die Musikbühne der Parkanlage. 5 € Eintritt, Eintragen der Kontaktdaten wegen Corona und das Erhalten einer Münze und eines Armbandes waren erforderlich. Bei Verlassen des Marktes musste die Münze abgegeben werden, so dass die Veranstalter immer einen Überblick hatten, wieviel Personen auf dem Markt anwesend waren. Es gab eine Einbahnstraßenregelung und Desinfektionsmittelstationen (auch an den Ständen). Zu den Klängen der Musik der Joyful Kilians gönnten wir uns Bratwurst, Fritten und Reibeplätzchen. Das Konzertgelände war etwas abgetrennt vom Rest, so dass auch da gut der Überblick gehalten werden konnte, wieviele Besucher dort waren. Die Tische und Bänke standen mit viel Abstand und es waren zum Konzert der wundervollen Band Pyrolysis alle verfügbaren Plätze vergeben. Da die Musiker ohne Gage auftraten, wurde eine „Hutsammlung“ durchgeführt und auch Merch verkauft. Es wurde kalt mit der Dunkelheit, aber die jungen Musiker der niederländischen Band spielten viel Wärme in unsere Herzen. Es tat so gut, endlich wieder live dabei zu sein! Zum ersten Mal in diesem Jahr. Leider erscheint ihre neue EP erst Anfang Oktober, daher war sie noch nicht zu kaufen. Aber die Songs spielten sie schon! The Pilgrim ist und bleibt mein absolutes Lieblingslied!

Gaukler Jeremias, Pyrolysis, Burg Hengebach, das Marktgelände vor der Öffnung (daher wenig Leute zu sehen), Joyful Kilians

Auch der Auftritt von Gaukler Jeremy/Jeremias (Michael Courté) war klasse. Es ist einfach wunderbar, wenn Kinder (in diesem Fall ein kleines Mädchen) so herzlich lachen müssen, dass das ganze Publikum mitlacht. Sowas geht einfach nur, wenn man direkt dabei ist! Hier und da gab es noch ein kleines Schwätzchen mit lange nicht gesehenen Marktbekannten und dann ging es schon wieder ins Hotel. Es war so kalt, damit hatte ich nicht gerechnet und meine Gewandung hielt mich nicht wirklich warm. So verpassten wir leider die Fackelshow mit Flixa Flamme und Jeremias zu Harfenklängen.

FAZIT: Ein kleiner, bunt gemischter Markt mit Freunden und viel Freude, gerne mehr davon. Das Konzept hat mich überzeugt und es hat so gut getan! Schon mal vormerken: es soll einen Charles Dickens Weihnachtsmarkt dort und an der Burg Hengebach noch in diesem Jahr geben. Hoffen wir, dass Corona es zulässt. Es wäre allen zu wünschen!

Weiter zurück in der Zeit – bei den Römern in der Saalburg, Taunus 22.07.2020

Nach einer erholsamen Nacht, in der ich sogar eine Eule rufen hörte, stärkten wir uns bei einem reichhaltigen Open Air Hochzeitstags-Frühstück. Da der gestrige Tag schon anstrengend gewesen war und sehr heiße Temperaturen angesagt waren, beschlossen wir, die lange Wanderung bzw. Radtour vom Hessenpark aus zu verkürzen und mit dem Auto zum Feldberg/Taunus zu fahren, um dort eine kleine Strecke zu laufen. Wir waren zeitig los und so war es auch kein Problem, einen schattigen Parkplatz zu finden. Etwa 4 km lang war der Rundweg und wir genossen die schöne Aussicht. Da der Weg teilweise nahe der Strasse entlang ging, sah man erst viele Rennradfahrer, die sich die Strasse hoch quälten. Dann wurden es immer mehr laute Motorräder. Aufgefallen ist uns auch ein BMW-Autofahrer mit Frankfurter Kennzeichen, der mindestens 6 Mal vorbeigefahren kam und auf dem Gipfel Fotos von sich machen liess. Wenn es ein Promi war – ich kannte ihn nicht. Dass es eine Falknerei am Feldberg gibt, wusste ich tatsächlich nicht, da ich mich ja auch nicht auf eine Tour dorthin vorbereitet hatte. (Falkenhof Grosser Feldberg, Eintritt für Erwachsene 5€). Leider hatten wir die Gesichtsmasken im Auto gelassen und hatten jetzt auch nicht so die Musse, dort reinzugehen, da wir ja eigentlich noch mehr Programm hatten. Wird aber sicherlich einmal nachgeholt. Der Blick vom Feldberg, zum Beispiel am Brunhildisfelsen, ist toll. Auch auf der anderen Seite des Berges, wo man die Skyline von Frankfurt und den Frankfurter Flughafen sehen kann. Leider hat auch dort unterhalb 600 m der Borkenkäfer und die Trockenheit viel Kahlschlag verursacht. Der Aussichtsturm am Feldberg war um diese Uhrzeit noch geschlossen.

Weiter ging es für uns zur Saalburg und wegen einer Strassensperrung sind wir einen blöden Umweg gefahren, den uns das Navi angezeigt hatte. So kamen wir am Opel-Zoo vorbei, den ich auch auf der Liste hatte, wo ich mich hätte aufhalten können, wenn mein Schatz geradelt wäre. Hier waren alle Parkplätze voll, und mir wurde bewusst, dass ich in Coronazeiten keine Orte besuchen möchte, die mit Menschenmassen gefüllt sind. Trotzdem gut für den Zoo, dass sie endlich wieder Einkünfte haben! Wir überlegten, wie es wohl an der Saalburg sein würde und beschlossen, nur rein zu gehen, wenn es nicht zu voll ist, den Hessenpark aber später nicht mehr anzusteuern. Wir fanden noch einen kostenlosen Parkplatz, bezahlten 14€ Eintritt und konnten uns in aller Ruhe die römischen Anlagen anschauen. In den Gebäuden musste man Maske tragen, im Aussengelände nicht. Dort begegnete man aber auch nur wenigen Menschen. In den Museumsräumen waren Handdesinfektionsmittel zur Verfügung, es gab Einbahnstraßen-Regelung und Begrenzungen der Personenzahlen in den Räumen. Alles eigentlich sehr vernünftig geregelt. Es lohnt sich, die interessanten Informationen über die Stationierung der Römer und deren Leben im Taunus zu erkunden. Sehr informativ und anschaulich erklärt. Im Restaurantbereich wurde alles sehr ordentlich und hygienisch abgewickelt. Durch das von uns verkürzte Programm waren wir dann schon am späten Nachmittag wieder zuhause, wir haben diese kurze Reise beide wirklich sehr genossen.

Raus aus dem Alltag – mit Abstand ein Genuss! Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020

Eigentlich wollten wir im Rahmen des Bad Homburger Kultursommers ein schönes Konzert der Folkband Billow Wood geniessen und hatten daher schon früh im Jahr ein Zimmer im Taunus gebucht. Durch Corona kam es aber nicht dazu und die komplette Veranstaltungsreihe wurde abgesagt. Trotzdem hatten wir erst einmal das Hotelzimmer nicht storniert und fuhren nun auch ohne Kulturprogramm in den Taunus, Auf der Hinfahrt legten wir einen Stopp in Braunfels ein, wo wir uns kurz an der großartigen Burg, die 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde, umschauten und spazieren gingen. Ein wenig erinnerte mich die Burg an das Elsass und die dortige Hohkönigsburg/ Château du Haut-Koenigsbourg. Komischerweise ist der Ort gar nicht so weit von unserer Heimat entfernt, mir ist aber nie aufgefallen, dass dort ein Mittelaltermarkt oder ähnliches angeboten wurde. Gibt es aber, alleine wenn man auf google Earth schaut, sieht man dort auf den Satellitenbildern aufgebaute Zelte etc. Wir wollten an diesem morgen noch keine Burgführung mitmachen, das werden wir aber sicherlich ein anderes Mal wahrnehmen, denn die Gemäuer und deren Geschichte interessieren mich schon. Die Burg ist nun wieder für Besucher geöffnet, Führungen werden wohl in kleinen Gruppen angeboten. Für genauere Infos am besten vorher im Internet gucken. Parken kann man unter anderem direkt an der Burg oder gegen Gebühr auf dem Jahnplatz.

Braunfels im Lahn-Dillkreis, 21. / 22.07.2020

Unser Hotel war hervorragend auf Gäste in pandemischen Zeiten vorbereitet, wir fühlten uns direkt bei der Ankunft am Hardtwald dort sicher und sehr wohl. Mein Schatz hatte sich ein paar schöne Strecken zum Radeln ausgeguckt und freute sich auf eine ausgiebige Tour. Währenddessen nutzte ich die Zeit, mir Bad Homburg in Ruhe anzuschauen. Als Kind war ich einmal hier, es fehlen aber die Erinnerungen daran. Ich liess mir viel Zeit zum Fotografieren. Kurpark sowie Schloss und Schlosspark boten so viele herrliche Motive. So kam es dann auch, dass ich am Ende des Tages über 15 km zu Fuss unterwegs gewesen war. Zum Glück bot unser Hotel auch eine kleine Speisekarte an, so dass wir zum Essen nicht wieder auf Tour gehen mussten. Der Garten mit den kleinen Tischen (an denen wir morgens dann auch das Frühstück serviert bekamen) verbreitete so richtig Urlaubsfeeling. Nach einem Flammkuchen, Nudeln und Salat gingen wir noch ein paar Schritte durch den Wald, der an das Hotel grenzte. Ein schöner Tag war es, an dem mein Mann und auch ich viel gesehen haben.

Kurpark Bad Homburg vor der Höhe. Urlaub vor der Haustüre und doch außergewöhnlich.
Bad Homburg vor der Höhe, 21. Juli 2020